Ressource Schlaf

Erholst du dich auch im Schlaf nicht mehr richtig? Das kommt heute bei vielen Menschen vor. Neu ist die Möglichkeit den Schlaf und die Erholungsqualität  ganz objektiv zu messen. Was ein schlechter Schlaf für Auswirkungen hat und wie man effektiv Ursachen erkennt und angeht, kannst du in meinem aktuellen Blog lesen.

 

 

 

Immer mehr Menschen sind müde und erschöpft, wie Studien immer wieder zeigen: Mehr als 50% der Menschen leiden unter Schlafproblemen. Während die Einen schlecht einschlafen, wachen die Anderen zu früh auf. Manche Menschen schlafen nicht durch, sondern immer nur in kurzen Etappen oder sie sind immer noch müde obwohl sie eigentlich lange genug geschlafen haben. Schlafprobleme sind überaus vielfältig. Gemeinsam ist ihnen allen jedoch eines: die Menschen leiden unter ihnen, fühlen sich erschöpft. 
Viele unter Schlafproblemen leidende Menschen haben nicht genügend Kraft für die Anstrengungen des Alltags. Der Schlaf ist qualitativ gestört – sogar trotz frühem zu Bett gehen. Es fehlen die Regenerationsphasen, in denen man Kraft schöpft und man wacht kraftlos und ausgelaugt auf. 

Die Qualität von Schlaf ist messbar
Unsere Schlafqualität lässt sich sehr gut objektiv erfassen: Mit dem Verfahren der Herzratenvariabilität (HRV) lässt sich die Qualität der Erholung ganz eindeutig messen. So wird aus dem subjektiven Eindruck – Ich habe schlecht geschlafen – ein eindeutig nachweisbarer Fakt. Die HRV kann über den Zeitraum einer Nacht sehr gut nachbilden, welche Schlafprobleme sich ausprägt haben. Dass Messverfahren zeigt in einem langen Zeitraum über Jahre hinweg bei vielen Probanden vor allem eines: Die Menschen, die grundsätzlich gute Fähigkeiten zur Regeneration haben, sind auch in der Lage herausfordernde und stressige Phasen gut zu überstehen. Im Umkehrschluss gibt es Menschen, die nicht über diese Regenerationsfähigkeit verfügen oder sie durch Schlafprobleme irgendwann verlieren. Sie sind deutlich gefährdeter Stresserkrankungen zu entwickeln. 
Zu beachten ist vor allem, dass schon erste Anzeichen von verminderter Stresstoleranz oder Stresserkrankungen sich bereits frühzeitig zeigen. Einerseits durch Schlafprobleme, Erschöpfung, und Müdigkeit aber auch durch erste Stimmungsveränderungen wie Reizbarkeit, Gereiztheit, Nervosität. Dazu kommt oft der Eindruck, sich auch am Wochenende oder in Urlaubszeiten nicht mehr ausreichend erholen zu können. Man braucht immer länger, um zur Ruhe zu kommen und sich zu regenerieren. Das ist auch auf die Veränderung unseres neurobiologischen Gleichgewichts zurückzuführen.

„Go slow, to go fast“

Hier knüpfen aktuelle Programme und Methoden an, die die Resilienz stärken mit dem Ziel, in regenerativen Phasen das System wieder zu aktivieren. Das Motto hierzu lautet „Go slow, to go fast“ – will meinen, lernt man sich zu bremsen und nimmt sich Zeit zu erholen, wird die Leistungsfähigkeit im Anschluss wieder gesteigert. 
Die regenerativen Phasen sind jedoch nicht ausschließlich die Zeiten, in denen man tatsächlich schläft. Etwa zwei bis drei Stunden vor dem eigentlichen Schlaf beginnt bereits die Erholungsphase. Und ab diesem Zeitpunkt sollte man nur noch Tätigkeiten ausüben, die auf die Regeneration abzielen. Auch das gehört bereits zur sogenannten „Schlafhygiene“. 

Das sind Tätigkeiten wie:
Musik hören
Entspannende, gute Gespräche oder Entspannungsverfahren
Leichte körperliche Aktivitäten, wie Spazierengehen 

Tätigkeiten, die der Erholung im Weg stehen, sollte man meiden
Intensiver Sport am Abend (dies gilt vor allem für normal trainierte Menschen, die viel länger zur Erholung benötigen als trainierte Sportler)
Alkohol (erhöht die Herzrate und eine Erholung ist dann vermindert)
Fernsehen am Abend (bei vielen Menschen sind, unabhängig von den TV-Inhalten, deutliche Stressreaktionen messbar)

Was kann man tun?
Gute Methoden, die die Regeneration fördern, sind alle achtsamen Tätigkeiten und Verhaltensweisen wie Entspannungsverfahren, Atemtechniken und vieles mehr. Auch ein bewusstes, achtsames Sein am Abend zählt dazu. Die Gedanken und das parasympathische Nervensystem kommen so zur Ruhe und das wirkt sich positiv auf die regenerative Fähigkeit aus.  
Um auf diese Weise dauerhaft die Erholung positiv zu beeinflussen, ist es nützlich diese Methoden immer wieder in kleinen Sequenzen zu trainieren.  Die Regeneration lässt sich schneller einfacher erlangen und die Leistungsfähigkeit erhöht sich deutlich. Dadurch wird auch das neurobiologische Gleichgewicht wieder gefördert.
Haben Sie auch Probleme mit dem Schlaf? Oder machen Ihnen Stimmungsschwankungen am Tage, wie Gereiztheit und Nervosität zu schaffen? Hat Ihre Leistungsfähigkeit nachgelassen? Oder möchten Sie mehr über eine achtsame Lebensweise erfahren, um zu mehr Leistungsfähigkeit zu gelangen? Dann sprechen Sie mich an.

 

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Do what you can.