Willkommen

Wissen allein verändert wenig.

Entscheidend ist, was du daraus machst.

Das Buch

Stress Management.

Erscheint am 18. November 2026.

Die Übungen ersetzen keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung. Wenn du dich über längere Zeit überlastet fühlst, sprich bitte mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.

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Das sind die beliebtesten und wirksamsten Übungen.

3 Min. · Atmung

Da Silva Methode

Du bringst deine Aufmerksameit auf das Zählen von Atemzyklen. Durch den Fokus lässt du zunehmend deine Gedanken los.

Geeignet für Menschen mit vielen Gedanken und Sorgen.

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Vagus-Training

Herz-Kohärenz-Atmung

Durch die Reduzierung der Atemzüge verlangsamst du deinen Herzschlag und trainierst damit dein Nervensystem.

Geeignet bei Erschöpfung und mangelnder Regeneration.

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Core Stabilität

Rumpfhalte

Körperübung zur Kräftigung der tiefen Bauchmuskulatur ohne direkten Impact auf die Lendenwirbelsäule.

Geeignet bei chronischen Schmerzen im unteren Rücken.

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  • Superman-Übung

    Stärke gezielt deine Rückenstreckung, Gesäßmuskulatur und Körpermitte und unterstütze damit eine stabile, aufrechte Haltung. Lege dich in Bauchlage, hebe Oberkörper und Beine kontrolliert vom Boden ab und halte die Spannung, ohne ins Hohlkreuz auszuweichen. Führe anschließend die Arme synchron nach vorne und wieder zurück zum Körper, während du die Rumpfspannung möglichst konstant hältst.

  • Bug-Übung

    Stärke deine tiefe Bauchmuskulatur und stabilisiere deine Körpermitte. Lege dich auf den Rücken, hebe Beine und Arme an und halte Hüft- und Kniegelenke etwa im 90-Grad-Winkel. Drücke den unteren Rücken aktiv in den Boden. Führe langsam einen Arm und das gegenüberliegende Bein Richtung Boden und anschließend kontrolliert zurück. Wechsle die Seite und halte den unteren Rücken durchgehend am Boden.

  • V-Sitz.png

    V-Sitz mit Rotation

    Stärke deine seitliche Bauchmuskulatur und verbessere die Kontrolle deiner Körpermitte. Setze dich mit angewinkelten Beinen hin, hebe die Füße leicht vom Boden ab und neige den Oberkörper etwas nach hinten. Halte die Hände locker vor dem Körper und spanne die Rumpfmuskulatur bewusst an. Drehe den Oberkörper langsam und kontrolliert von einer Seite zur anderen. Das Becken bleibt dabei möglichst stabil, die Bewegung kommt aus dem Rumpf.

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    Bird-Dog-Übung

    Stärke deine gesamte Körpermitte und verbessere Rumpfstabilität und Körperspannung. Stütze dich in Bauchlage auf Unterarme und Zehen und hebe Rumpf und Beine vom Boden ab. Halte deinen Körper in einer möglichst geraden Linie vom Kopf bis zu den Füßen, aktiviere bewusst die Bauch- und Gesäßmuskulatur und vermeide ein Absinken im unteren Rücken. Halte die Position je nach Leistungsniveau für 20–60 Sekunden.

  • Plank

    Stärke deine gesamte Körpermitte und verbessere Rumpfstabilität und Körperspannung. Stütze dich in Bauchlage auf Unterarme und Zehen und hebe Rumpf und Beine vom Boden ab. Halte deinen Körper in einer möglichst geraden Linie vom Kopf bis zu den Füßen, aktiviere bewusst die Bauch- und Gesäßmuskulatur und vermeide ein Absinken im unteren Rücken. Halte die Position je nach Leistungsniveau für 20–60 Sekunden.

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    Rumpfhalte (Hollow Hold)

    Stärke deine tiefe Bauchmuskulatur und verbessere die Stabilität deiner Körpermitte. Lege dich auf den Rücken, hebe Kopf, Schultern und Beine leicht vom Boden ab und spanne den Rumpf bewusst an. Die Arme liegen neben dem Körper oder sind leicht angehoben nach vorne gestreckt. Bewege die Beine nun langsam und kontrolliert im Wechsel wenige Zentimeter auf und ab. Der untere Rücken bleibt dabei durchgehend in Kontakt mit dem Boden.

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    Zusatz: Side Plank mit Arm- und Beinhebung

    Stärke deine seitliche Rumpf- und Gesäßmuskulatur und verbessere die Stabilität von Schulter, Hüfte und Körpermitte. Stütze dich seitlich auf einen Unterarm und den unteren Fuß, hebe das Becken an und halte den Körper möglichst in einer geraden Linie. Strecke den oberen Arm nach oben und hebe gleichzeitig das obere Bein kontrolliert an. Halte die Position stabil, ohne in Schulter oder Hüfte abzusinken, und wechsle anschließend die Seite.

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    Zusatz: Diagonaler Reverse Crunch / Hüftlift

    Stärke gezielt deine seitliche Gesäßmuskulatur, insbesondere den Gluteus medius, und verbessere damit die Stabilität von Hüfte und Becken. Lege dich auf den Rücken, hebe die Beine an und ziehe die Knie abwechselnd in Richtung der linken und rechten Schulter. Rolle dabei das Becken kontrolliert ein und hebe die Hüfte leicht vom Boden ab. Führe die Bewegung langsam und ohne Schwung aus.

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    Zusatz: Reverse Crunch mit Hüftheben

    Lege dich auf den Rücken und strecke beide Beine senkrecht nach oben. Spanne die Bauchmuskulatur an und hebe das Becken kontrolliert einige Zentimeter vom Boden ab, sodass sich die Füße Richtung Decke bewegen. Senke die Hüfte langsam wieder ab und wiederhole die Bewegung ohne Schwung.

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    Sitzende Rotation

    Mobilisiere deine Wirbelsäule und fördere die Beweglichkeit im Rücken. Setze dich aufrecht in den Schneidersitz und lege die linke Hand auf das rechte Knie. Drehe den Oberkörper langsam nach rechts und richte den Blick über die rechte Schulter. Halte die Wirbelsäule dabei möglichst lang und die Schultern entspannt. Bleibe für 20-30 Sekunden in der Position und wechsle anschließend die Seite.

  • Katze-Kuh-Dehnung

    Mobilisiere deine Wirbelsäule und löse Spannungen in Rücken und Nacken. Gehe in den Vierfüßlerstand, mit den Händen unter den Schultern und den Knien unter den Hüften. Senke beim Einatmen den Rücken sanft ab und hebe Brustbein und Blick leicht an. Runde beim Ausatmen die Wirbelsäule nach oben und ziehe das Kinn Richtung Brust. Wiederhole die Bewegung in einem ruhigen, fließenden Rhythmus.

  • Drehsitz

    Mobilisiere deine Wirbelsäule und löse Spannungen im Rücken. Setze dich aufrecht im Schneidersitz hin und lege die linke Hand auf das rechte Knie. Drehe den Oberkörper langsam nach rechts und richte den Blick über die rechte Schulter. Halte die Wirbelsäule dabei möglichst lang und die Schultern entspannt. Bleibe für 20–30 Sekunden in der Position und wechsle anschließend die Seite.

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    Nackenflexion, -extension und Seitneigung

    Löse Spannungen im Nacken und fördere die Beweglichkeit der Halswirbelsäule. Sitze oder stehe aufrecht und halte die Schultern entspannt. Senke das Kinn langsam in Richtung Brust und halte die Position kurz. Führe den Kopf anschließend kontrolliert wieder zurück und neige ihn sanft nach hinten. Bewege dich ohne Schwung und nur so weit, wie es angenehm ist. Wiederhole die Bewegung mehrmals in einem ruhigen Rhythmus.

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    Schulterblatt-Retraktion

    Verbessere deine Haltung und aktiviere gezielt die Muskulatur des oberen Rückens. Sitze oder stehe aufrecht, ziehe die Schulterblätter bewusst nach hinten und unten und halte die Position kurz. Löse die Spannung anschließend kontrolliert und wiederhole die Bewegung mehrmals.

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    Zusatz: Seitliche Rumpfdehnung

    Mobilisiere deine Wirbelsäule und dehne sanft die seitliche Rumpf- und Schultermuskulatur. Setze dich aufrecht in den Schneidersitz, stütze eine Hand seitlich neben dir ab und führe den gegenüberliegenden Arm in einem weiten Bogen über den Kopf. Neige den Oberkörper kontrolliert zur Seite und drehe den Brustkorb leicht nach oben. Richte den Blick über die obere Schulter zur Decke, atme ruhig weiter und wechsle anschließend die Seite.

  • Child.png

    Zusatz: Child´s Pose

    Eine ruhige Mobilisations- und Entspannungsübung, die Rücken, Schultern und Hüfte sanft entlastet.

    Knie dich auf den Boden, setze das Gesäß Richtung Fersen und beuge den Oberkörper nach vorne. Strecke die Arme lang vor dir aus und lege die Stirn entspannt auf dem Boden ab. Atme ruhig und gleichmäßig und lasse Rücken, Schultern und Nacken mit jeder Ausatmung etwas mehr los. Halte die Position für etwa 30–60 Sekunden.

  • Ausschütteln (Shaking)

    Löse Anspannung im ganzen Körper und hilf deinem Nervensystem, nach Stress wieder in die Ruhe zu finden. Stelle dich hüftbreit hin, die Knie leicht gebeugt, die Arme hängen locker. Beginne, deinen Körper aus den Knien heraus locker zu schütteln, und lass Arme, Schultern und Kopf einfach mitschwingen. Atme ruhig weiter und schüttle für 30–60 Sekunden, bevor du langsam zur Ruhe kommst und kurz nachspürst.

  • Abklopfen (Body Tapping)

    Aktiviere deine Körperwahrnehmung und bring dich bewusst zurück ins Hier und Jetzt. Stelle dich aufrecht hin und klopfe mit lockeren Händen oder Fingerspitzen nacheinander Brust, Arme (innen und außen), Hüfte, Oberschenkel und Knie ab. Klopfe anschließend sanft über Gesicht und Kopf und ende wieder an der Brust. Klopfe nur so fest, wie es angenehm ist, und atme dabei gleichmäßig weiter.

  • Arme schwingen (Rumpfdrehschwung)

    Löse Spannungen in Rücken und Schultern und finde mit einem gleichmäßigen Rhythmus zur Ruhe. Stelle dich etwas mehr als hüftbreit hin, die Knie bleiben weich. Drehe den Oberkörper locker von einer Seite zur anderen und lass die Arme dabei passiv mitschwingen, sodass sie leicht um deinen Körper pendeln. Die Bewegung kommt aus dem Rumpf, Schultern und Arme bleiben entspannt.

  • Äpfelpflücken (Overhead Reach)

    Strecke und öffne deinen Oberkörper und bring frische Energie in deinen Körper. Stelle dich aufrecht und hüftbreit hin. Strecke im Wechsel einen Arm weit nach oben, als würdest du einen Apfel vom Baum pflücken, und folge der Hand mit dem Blick. Senke den Arm locker wieder ab und wechsle die Seite. Atme beim Strecken ein und beim Absenken aus.

  • 5.png

    Seitliche Gewichtsverlagerung (Side Shift)

    Stärke deine Erdung und dein Gefühl von Stabilität im Körper. Stelle dich in einen breiten Stand mit leicht nach außen gedrehten Füßen und lege die Handflächen vor der Brust aneinander. Verlagere dein Gewicht langsam auf ein Bein, indem du dieses Knie beugst, während das andere Bein gestreckt bleibt. Komme kontrolliert zurück zur Mitte und wechsle zur anderen Seite. Halte den Oberkörper dabei aufrecht.

  • Übung 4.png

    Tiefe Hocke mit Rotation (Squat Twist)

    Mobilisiere Hüfte und Brustwirbelsäule und öffne den Brustkorb für eine freiere Atmung. Gehe in eine tiefe Hocke, die Füße etwas mehr als hüftbreit. Stütze eine Hand vor dir am Boden ab, drehe den Oberkörper auf und strecke den anderen Arm nach oben. Folge der Hand mit dem Blick, halte kurz und wechsle dann die Seite. Wenn die tiefe Hocke schwerfällt, kannst du die Fersen erhöht abstellen.

  • Übung 5 .jpg

    Seitliches Abrollen im Sitz (Seated Side Roll)

    Mobilisiere deine Wirbelsäule und löse Spannungen in Rücken und Hüfte durch weiche, fließende Bewegungen. Setze dich auf die Matte, die Knie sind angewinkelt, die Füße stehen am Boden. Drehe den Oberkörper zu einer Seite und rolle dich mit Unterstützung der Hände langsam Richtung Boden ab, bis Unterarm und Kopf fast aufliegen. Rolle kontrolliert zurück in den Sitz und wechsle die Seite.

Wenn du tiefer gehen möchtest

Verstehe deine persönliche Stressbelastung.

Finde heraus, wo du stehst und welche Unterstützung für dich sinnvoll sein könnte.

Vielleicht tun dir die Übungen gut und du landest trotzdem immer wieder am selben Punkt. Das liegt nicht an fehlender Disziplin. Wie im Buch beschrieben, fällt es Menschen mit hoher Stressvulnerabilität schwer, ihre Muster allein zu verändern.

  1. Stufe 1 Reconnect 49 €

    Erkenne deine persönlichen Stressmuster.

    Der IST™-Q erfasst deine subjektive Belastung, relevante Stressfaktoren und individuelle Ressourcen. Du erhältst eine strukturierte Auswertung und erste Empfehlungen.

  2. Stufe 2 Elevate 499 €

    Verstehe auch deine biologischen Stressreaktionen.

    Wenn du deine Belastung umfassender untersuchen möchtest, ergänzt der IST™ den Fragebogen durch ein Cortisol-Tagesprofil, weitere Labormarker sowie eine dreitägige Messung der Herzratenvariabilität.

    In einem persönlichen 45-minütigen Gespräch mit einem zertifizierten Coach werden die Ergebnisse eingeordnet und nächste Schritte besprochen.

  3. Stufe 3 Mastery Persönliche Begleitung

    Begleitung über vier Monate.

    Bei hoher Belastung und einem entsprechend umfangreichen Unterstützungsbedarf bietet Mastery ein intensives Coachingprogramm über vier Monate, einschließlich Verlaufsmessungen und Re-Testing.

    Zugang über ein persönliches Beratungsgespräch und eine fachliche Eignungsprüfung.